- Der außergewöhnliche Weg eines Künstlers in das Herz der deutschen Erinnerungskultur
- Vielfach ausgezeichneter Dokumentarfilm »Schwarzer Zucker, Rotes Blut« zu Toscanos Arbeit
- Durchgehend vierfarbig mit zahlreichen Abbildungen
- Toscano deckte die Herkunft von Anna Strishkowa, einem 1943 zum Zwecke der Germanisierung von der deutschen Besatzungsmacht geraubten Mädchen, auf
- Verlag Herder
- 1. Auflage 2026
- Gebunden mit Schutzumschlag und Leseband
- 368 Seiten
- ISBN: 978-3-451-39907-7
- Bestellnummer: P399071
Eine außergewöhnliche Geschichte über Gewalt, Rettung und Erinnerung
Luigi Toscano: Der als »Kanakenkind« beschimpfte Sohn sizilianischer Einwanderer findet durch die Hinwendung zur Fotografie sein Ventil, weg von Gewalt und Vernachlässigung in der Kindheit, weg von dem Drogensumpf und der Straße.
Der Fotograf Luigi Toscano, von der UNESCO zum Artist for Peace ernannt, kämpft gegen das Vergessen, den wachsenden Hass, die grassierende Gefühllosigkeit. Toscanos eindringliche Porträts von mehr als 600 Opfern von Krieg und Grausamkeit sind weltweit zu sehen, in deutschen Bahnhöfen, in Babyn Jar, in Paris und New York. Sie sind Mahnung und Erinnerung: nie wieder.
Die Biografie des Fotografen der Holocaust-Überlebenden verbindet sich mit dem Leben von Anna Strishkowa aus Kiew, Herzstück seiner Ausstellungen. Anna, blond und blauäugig, wurde 1943 als Kleinkind von den Deutschen nach Auschwitz deportiert. Ihr Leben lang war sie auf der Suche nach ihrer Herkunft und ihrer Familie. Mit »Kanakenkind« beginnt Luigi Toscano eine Reise durch Zeiten und Räume, um Anna Strishkowa Identität zu erforschen.


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