- Intellektuelle Auseinandersetzung mit den zentralen gesellschaftlichenThemen
- Aktuelle Bezüge zum Synodalen Weg und Papst Franziskus
- Das neue Werk eines der wichtigsten Vordenker zum Thema Religion & Moderne
- Verlag Herder
- 1. Auflage 2022
- Gebunden mit Schutzumschlag
- 240 Seiten
- ISBN: 978-3-451-39064-7
- Bestellnummer: P390641
Philosophische Reflexionenzur Kirchenkrise
Aufbauend auf seinen Büchern über religiöse Erfahrung und die Zukunftsmöglichkeiten des Christentums (z.B. „Glaube als Option“, Herder 2012) wendet sich Hans Joas in seinem neuen Aufsatzband einem Thema von höchster Aktualität zu: Warum hat das Christentum überhaupt die besondere Organisationsform „Kirche“ hervorgebracht? Kann man nicht auch Christ sein ohne die Kirche? Inwiefern ist der christliche Glaube in Gemeinschaft mit anderen Gläubigen eine Alternative zu bloßer individueller Selbstoptimierung? Joas geht es dabei nicht in erster Linie um die heiß diskutierten Fragen gegenwärtiger Kirchenreform, sondern um eine grundsätzliche Besinnung auf das Christentum als eine Form des moralischen Universalismus, die der Abgrenzung von aller politischen Macht bedarf und sich doch nicht die Rolle der Moralagentur anmaßen sollte.



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